Quartalsbrief Sekundarschule online

Der Quartalsbrief des 4. Quartals 2011/12 der Sekundarschule ist zum Download bereit.
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Alpsteinexkursion 6. Klasse

Unsere Klasse stieg in Speicher in den Bus, der um 8.43 Uhr nach Teufen fuhr. Von da aus brachte uns der Zug nach Wasserauen. Dann wanderten wir los. Es ging am Anfang nur aufwärts. Auf einer Treppe machten wir die erste Pause und weiter ging es in Richtung Schirm. Von oben sahen wir den Seealpsee. Als wir an einer Schutzhütte vorbei kamen, betraten wir sie. Als unsere Klasse vollzählig war, wanderten wir weiter. Nach der Schutzhütte ging es mehr oder weniger geradeaus bis zum Mittagshalt auf der Meglisalp (1517 m.ü.M.). Dort setzte sich ein Schüler in einen Ameisenhaufen. Die Ameisen haben ihn an drei Stellen gebissen. Dann ging es weiter auf den Widderalpsattel auf 1856 m.ü.M. Es war sehr heiss, als wir den Serpentinenweg zum Widderalpsattel hochstiegen. Als wir oben ankamen, machten wir eine Pause. Vom Widderalpsattel aus ging es fast nur noch bergab. Unsere Lehrerin hat etwas zu viel geredet und ist hingefallen. Irgendwann kamen wir zu einem Bach, da konnte man die Trinkflaschen auffüllen. Bei der Abzweigung zur Bollenwees flog der Rucksack eines Schülers die Böschung runter und er rannte hinterher. Nach der Abzweigung ging es dann nochmals bergauf.

Danach waren wir auf der Fälenalp auf 1457 m.ü.M., wo wir auch übernachteten. Wir gingen ins Matratzenlager und suchten unsere Betten aus. Unten war der Kuhstall und oben war unser Matratzenlager. Es hatte noch Schweine, Ziegen, zwei Hunde und Pferde. Danach badeten wir im Fälensee. Es war ziemlich kalt. Die Jungs kletterten auf einen grossen Stein. Später veranstalteten wir eine Kissenschlacht, doch irgendwann verboten die Lehrer uns die Schlacht, denn die Kissen könnten kaputt gehen. Danach gab es Abendessen. Es gab Hörnchen mit oder ohne Käse und Tee. Nach dem Essen richteten wir die Betten für die Nacht ein und dann spielten ein paar 'Tat oder Wahrheit', andere warfen Steine ins Wasser, schieferten und kletterten. Um 20.30 Uhr gingen wir ins Bett, was nicht schlafen hiess. Kurz nachdem wir ins Bett geschickt wurden, hörten wir noch den Alpsegen. Dann durften wir noch bis 21.15 Uhr leise reden, doch einige waren recht laut und machten eine Kissenschlacht. Da Herr Lengg und Frau Kläger dann auch schlafen kamen, konnten wir unsere Kissenschlacht nicht fortsetzen.

Die Nacht war kühl und sie verlief ziemlich reibungslos. Um etwa 5.30 Uhr wurden wir geweckt, denn die Kühe kamen in den Stall und wurden gemelkt. Wir schliefen oberhalb des Stalles und es war nicht sehr angenehm, wenn die Kühe unten Ballast abwarfen und wir oben schlafen mussten. Deshalb waren alle sehr früh wach. Nach kurzer Zeit waren alle am Schwatzen. Frau Kläger ging hinaus ihre Runde schwimmen, ein paar fingen schon an zu packen. Nun gingen auch zwei Schüler und Herr Lengg noch schwimmen. Dann gab es ein leckeres Frühstück. Jetzt gingen auch noch die restlichen Schüler packen und betten. Danach gingen die einen klettern und die anderen zu den Schweinen. Einer schaffte es, dass die Schweine immer grunzten, wenn er 'Peace' sagte. Dann wurde es Zeit zum Gehen. Um 9.30 Uhr marschierten wir los. Unser Ziel war Brülisau. Nun ging es oft bergab und wir hielten für eine längere Pause am Sämtisersee. Dort assen wir einen kleinen Znüni und einige Kinder und Herr Lengg machten, wer am besten zielen und wer am weitesten werfen kann mit den Steinen. Dann wanderten wir weiter.

Da an diesem Tag Alpabzug war, sahen die Vordersten beim Plattenbödeli eine Gruppe Sennen mit Kühen Richtung Tal ziehen und die anderen hatten Pech. Von nun an ging es nur noch abwärts. Als wir endlich aus dem Wald raus kamen, suchten wir einen Platz in Brülisau, um unseren Mittagslunch zu essen. In Brülisau mussten wir über 90 Minuten warten, bis wir auf den Bus konnten. Aber wir hatten mächtig Spass. Die Mädchen spielten 'Kätzli' und 'Tat oder Wahrheit', die Jungs spielten mit der Petflasche und dem Deckel 'Baseball' und sie haben dann daraus 'Wasser-Kanonen' gebaut. In Brülisau sahen wir noch mehrere Alpabfahrten. Der Alpabzug war sehr lustig, nur ein Mädchen hatte mächtig Angst vor den Kühen. Endlich kam der Bus und wir konnten einsteigen. Weil es im Bus sehr heiss wurde, falteten sich einige einen 'Ventilator' aus Papier. Für die ca. 5 km von Brülisau nach Weissbad brauchte der Bus genau 43 Minuten, weil er Alpabzug stattgefunden hat. Als wir dann endlich, endlich in Weissbad ankamen, war unser Zug natürlich weg. Danach mussten wir 24 Minuten warten und uns in den nächsten Zug quetschen. Wir mussten dann lange stehen. Endlich in Teufen angekommen, durften wir wieder auf den Bus warten. In Speicher angekommen, waren alle erschöpft und müde. Die Alpsteinreise war anstrengend, aber auch ein super Erlebnis!

Geschrieben von der 6. Klasse Kläger/Lengg, August 2009

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20. Jan. 2010