Der Quartalsbrief des 4. Quartals 2011/12 der Sekundarschule ist zum Download bereit.
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Die sechsten Klassen Kläger/Lengg, Städler und Künzle/Schläpfer führten am Montag dieser Woche einen gemeinsamen Brückenbautag durch. Ziel war es, gemeinsam eine Brücke zu bauen, die unser neun Meter breites Biotop überspannt und eine Person trägt. Wir begannen nicht bei null, sondern konnten uns an das vorgängig von Peter Stahlberger im Massstab 1:10 erbaute Modell halten, welches bereits im Belastungstest 10 kg Zucker erfolgreich getragen hatte. Auch war bereits genügend Holz für das Projekt bereit - lauter alte Festbänke und -tische, die ausgedient hatten und entsorgt werden sollten. Alle Schülerinnen und Schüler mussten eine Lektion dafür einsetzen, die alten Tische von den vielen Bostitch zu befreien. Eine mühsame Arbeit, besonders bei diesem regnerischen kalten Tag. Aber es gab auch sehr viel interessantere Arbeiten: Den grössten Teil der Zeit waren die Lernenden in klassenübergreifenden Dreiergruppen mit dem Bau einer selbst entworfenen Modellbrücke beschäftigt. Ziel war es, mit den vorgegebenen dünnen Hölzchen, die 1.40 m lang waren, eine Distanz von 1.50 m ohne Pfeiler zu überspannen. Die Schülerinnen und Schüler wussten, dass die Brücken am Abend mit Gewicht belastet wurden. Die Modelle sollten einem möglichst grossen Gewicht standhalten. Zudem wurden die Brücken auch ästhetisch beurteilt.
Die 6.-Klässlerinnen und 6.-Klässler bauten die verschiedensten Brückentypen: Da entstanden Bogenbrücken, Fachwerkbrücken, Balkenbrücken und Schrägseilbrücken. Gleichzeitig waren neben dem Biotop die Gruppen abwechslungsweise am Bau der "grossen Brücke", die aber leider nicht mehr am gleichen Tag über das Biotop gestellt werden konnte, da sie doch mehr Arbeit gab.
Vor dem Feierabend fanden aber die Belastungsproben der Modelle statt. Die Schülerinnen und Schüler hängten Eimer an ihre Brücken und füllten Wasser hinein. Nicht allen gelang es, den Belastungstest rechtzeitig vor dem Bruch der Brücke zu stoppen und so gingen einige Brücken "in die Knie". Viele Brücken hielten 3 bis 9 kg aus, die stabilste sogar ganze 11.5 kg! Das war wirklich eine ganz tolle Leistung. Ausserdem waren alle Brücken echte Augenweiden. Am nächsten Tag wurden die Modelle renoviert und die beiden Haupttragelemente der grossen Brücke gemeinsam über den Weiher gestellt und dort unter der kundigen Leitung von Herrn Stahlberger zusammengeschraubt. Zuletzt montierten die Mädchen und Buben die Trittbretter auf die Tragelemente. Dann kam die Einweihung. Liun hielt eine Einweihungsrede und das Geburtstagskind Samuel durfte das Einweihungsband durchschneiden. Dann überschritten die stolzen Erbauerinnen und Erbauer ihr Werk. Gleich waren auch viele Schülerinnen und Schüler anderer Klassen da, um die Brücke zu begehen - die einen Kinder forschen Schrittes, andere mit grosser Vorsicht oder Skepsis. Die Brücke überspannt 10 m und hielt allen Kindern und Erwachsenen stand. Das Projekt wird ein lehrreiches, bleibendes Erlebnis bleiben.